Taurin zählt nicht zu den klassischen Aminosäuren, die für den Aufbau von Proteinen eingesetzt werden, sondern wird häufig als „freie“ Aminosäure bezeichnet. Im Katzenorganismus wirkt es unter anderem:
- bei der Fettverdauung und der Gallensekretion,
- beim Erhalt der Herz- und Muskelfunktion,
- im Augenbereich, insbesondere bei der Netzhaut und der Sehkraft,
- im zentralen Nervensystem sowie im Gehirn,
- als Teil des Immunsystems sowie als Zellschutz („antioxidativ“).
Bei Katzen ist diese Zufuhr besonders wichtig – nicht nur, weil sie selbst nur begrenzt Taurin bilden können, sondern auch weil ihr Bedarf relativ hoch ist.